Umsatz in der Immobilienbranche im Jahre 2024

Bernd Meyer • 5. Januar 2026

Immobilienumsatz in Deutschland im Jahr 2024  - BLOG


Im Jahr 2024 verzeichnete der deutsche Immobilienmarkt wieder ein deutliches Umsatzwachstum nach den starken Rückgängen der Vorjahre. Laut Analysen großer Immobilien-Beratungsunternehmen und Marktberichte lag das gesamte Transaktionsvolumen für Immobilieninvestments in Deutschland bei rund 35 Milliarden Euro. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg im Vergleich zu 2023 und zeigt eine Stabilisierung der Nachfrage nach Immobilieninvestitionen insgesamt.


Beim Umsatztrend spielten unterschiedliche Segmentgruppen eine Rolle: Wohnimmobilien nahmen einen wichtigen Platz ein, wobei speziell Investitionen im Wohnungsmarkt deutlich zulegten. Laut *BNP Paribas Real Estate* lag der Umsatz im Wohnsegment bei rund **9,3 Milliarden Euro**, was ein starkes Plus gegenüber dem Vorjahr darstellt und das zunehmende Interesse institutioneller und privater Anleger an diesem Bereich verdeutlicht.


Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Markt im historischen Kontext unter dem früherer Boomjahre. 2024 zeigt eine Erholung, aber das Umsatzniveau liegt weiterhin unter dem langjährigen Durchschnitt der Boomjahre vor 2022. Laut Reuters stieg das Transaktionsvolumen im Gesamtmarkt im Jahresvergleich um etwa 14 %, wobei sowohl gewerbliche als auch Wohnimmobilien zur Erholung beitrugen.


Auf der Ebene einzelner Nutzungsarten zeigt sich ein differenziertes Bild: Während Wohn- und Logistikimmobilien an Attraktivität gewannen, blieb der Umsatz bei Büroimmobilien infolge struktureller Veränderungen und veränderter Arbeitsmuster schwächer.


Für 2025 wird auf Grundlage der 2024er Entwicklung eine Fortsetzung dieser moderaten Erholung erwartet. Analysten prognostizieren weitere Zuwächse im Transaktionsvolumen, getragen von steigender Nachfrage nach renditestarken Wohn- und Logistikassets und einer stabileren Finanzierungssituation.


Schlüsselzahlen 2024 – Immobilienmarkt Deutschland:


* Gesamtumsatz Immobilieninvestments: ca. 35 Mrd. €

* Wohnimmobilien-Transaktionsvolumen: ca. 9,3 Mrd. €

* Anstieg zum Vorjahr: deutlich positiv im zweistelligen Prozentbereich


Diese Daten belegen, dass der deutsche Immobilienumsatz 2024 wieder an Dynamik gewann und wichtige Marktsegmente gestärkt aus dem langwierigen Anpassungsprozess herausgeführt wurden.

von 183:888813599 8. Februar 2026
# Investitionen in Seniorenimmobilien: Chancen im demografischen Wandel Der demografische Wandel verändert die Immobilienlandschaft nachhaltig. Seniorenimmobilien entwickeln sich zunehmend zu einer attraktiven Anlageklasse für Investoren, die von der steigenden Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum profitieren möchten. Die Kombination aus gesellschaftlicher Relevanz und wirtschaftlichem Potenzial macht diese Assetklasse besonders interessant. ## Demografische Entwicklung als Treiber Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und vielen europäischen Ländern zeigt einen klaren Trend: Die Gesellschaft altert. Bis 2050 wird der Anteil der über 65-Jährigen deutlich zunehmen. Diese demografische Verschiebung schafft einen wachsenden Bedarf an spezialisiertem Wohnraum für Senioren. Klassische Pflegeheime werden zunehmend durch moderne Wohnkonzepte ergänzt, die selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen. ## Verschiedene Investmentmodelle Investitionen in Seniorenimmobilien können unterschiedliche Formen annehmen. Beim direkten Immobilienkauf erwerben Anleger einzelne Apartments in betreuten Wohnanlagen oder ganze Pflegeeinrichtungen. Diese werden häufig an spezialisierte Betreiber vermietet, die den laufenden Betrieb übernehmen. Alternativ bieten sich Investments in Immobilienfonds an, die in ein diversifiziertes Portfolio von Senioreneinrichtungen investieren und damit das Risiko streuen. Eine weitere Option stellen Pflegeapartments als Kapitalanlage dar. Hierbei erwirbt der Investor eine einzelne Wohneinheit in einer Seniorenresidenz und erhält eine garantierte Miete vom Betreiber, unabhängig von der tatsächlichen Belegung. ## Renditeaussichten und Stabilität Die Renditen bei Seniorenimmobilien bewegen sich typischerweise zwischen drei und fünf Prozent jährlich, können aber je nach Standort und Konzept variieren. Ein wesentlicher Vorteil liegt in der Planbarkeit der Erträge. Langfristige Pachtverträge mit professionellen Betreibern, oft über 20 bis 25 Jahre, sorgen für stabile Cashflows. Zudem gelten Investitionen im Gesundheits- und Pflegesektor als konjunkturunabhängig, da der Bedarf an Pflegeleistungen unabhängig von wirtschaftlichen Schwankungen besteht. ## Standortfaktoren und Qualitätskriterien Der Standort spielt bei Seniorenimmobilien eine entscheidende Rolle. Wichtig sind die Erreichbarkeit medizinischer Einrichtungen, Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten. Städte und Gemeinden mit überdurchschnittlichem Altersdurchschnitt sowie attraktive Seniorenwohnsitz-Regionen bieten besonders gute Voraussetzungen. Die Qualität der Immobilie selbst ist ebenso entscheidend. Moderne, barrierefreie Ausstattung, energieeffiziente Bauweise und ansprechende Gemeinschaftsbereiche erhöhen die Attraktivität und damit die langfristige Wertentwicklung. Investoren sollten auf aktuelle bauliche Standards und Zertifizierungen achten. ## Risiken und Herausforderungen Trotz der Chancen birgt diese Investmentform auch Risiken. Die Abhängigkeit vom Betreiber ist erheblich: Dessen wirtschaftliche Stabilität und Qualität der Dienstleistungen beeinflussen direkt den Investmenterfolg. Eine sorgfältige Prüfung des Betreiberkonzepts und der Unternehmenshistorie ist daher unerlässlich. Regulatorische Änderungen im Gesundheitswesen können Auswirkungen auf die Rentabilität haben. Änderungen bei Pflegesätzen oder gesetzlichen Anforderungen müssen in der Investitionsentscheidung berücksichtigt werden. Zudem besteht bei spezialisierten Immobilien ein höheres Verwertungsrisiko im Verkaufsfall, da der Käuferkreis eingeschränkt ist. ## Zukunftsperspektiven Der Markt für Seniorenimmobilien steht vor einer dynamischen Entwicklung. Innovative Wohnkonzepte wie Mehrgenerationenhäuser, Service-Wohnen und Demenz-WGs erweitern das Spektrum. Technologische Entwicklungen wie Smart-Home-Lösungen für Senioren oder telemedizinische Anwendungen werden zunehmend integriert. Die steigende Kaufkraft der Babyboomer-Generation erhöht die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Wohnangeboten im Alter. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für präventive Gesundheitsmaßnahmen und den Erhalt der Selbstständigkeit im Alter. ## Fazit Investitionen in Seniorenimmobilien bieten langfristig orientierte Vorteile durch stabile Erträge und gesellschaftliche Relevanz. Die demografische Entwicklung sichert eine anhaltende Nachfrage. Erfolgreiche Investments erfordern jedoch sorgfältige Standortanalyse, Prüfung des Betreiberkonzepts und Verständnis für die spezifischen Anforderungen dieser Assetklasse. Für Anleger, die Wertstabilität und soziale Verantwortung verbinden möchten, stellen Seniorenimmobilien eine interessante Ergänzung im Portfolio dar.