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Eigenkapitalgeber

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Eigenkapitalgeber Adressen


Eigenkapitalgeber Adressen

75 Eigenkapitalgeber für Immobilien in Deutschland

Mehr als 70 Adressen von Eigenkapitalgeber (Beteiligungsgesellschaften), welche aktuell Immobilien in Deutschland suchen.


Eigenkapitalgeber: 75 Adressdaten für 199,95 Euro


Mit Hilfe unserer Liste haben Sie die Möglichkeit unkompliziert Kontakt zu den Eigenkapitalgebern (Kapitalpartnern) aufzunehmen.


Unsere Datenbank umfasst ...


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Was ist Eigenkapital (Mezzanine Kapital) und wie funktioniert es?

Eigenkapital ist die Differenz zwischen Vermögen und Schulden eines Unternehmens oder Projekts und zeigt die finanzielle Substanz einer Investition auf. Es wird in der Bilanz unter den Passiva ausgewiesen und steht dem Unternehmen langfristig und ohne feste Laufzeit zur Verfügung. Eigenkapitalgeber erhalten keine garantierten Zinsen, sondern profitieren von Gewinnen und tragen im Fall von Verlusten einen Anteil des Risikos.


Merkmale von Eigenkapital:


  • Unbefristete Kapitalüberlassung ohne feste Rückzahlungspflicht.
  • Gewinn- und verlustabhängige Vergütung.
  • Nachrangige Stellung im Insolvenzfall.
  • Mitwirkungs- und Entscheidungsrechte für den Investor möglich.


Eigenkapitalgeber (Development Partner) tragen das Risiko und die Verantwortung für einen Teil des Kapitals eines Unternehmens, Projekts oder einer Immobilienentwicklung. Die Motivation, Eigenkapitalgeber zu werden, liegt vor allem in der Aussicht auf überdurchschnittliche Renditen und Beteiligung an langfristigem Wachstum. Eigenkapital schafft Stabilität für Projekte und signalisiert Fremdkapitalgebern Vertrauen in die Finanzkraft des Unternehmens oder Vorhabens.


Worauf Eigenkapitalgeber bei der Prüfung achten

  • Erfahrung des Projektentwicklers: Welche vergleichbaren Projekte wurden bereits erfolgreich abgeschlossen? Ein nachvollziehbarer Track Record ist oft das wichtigste Kriterium.
  • Lage und Markt: Wie entwickeln sich Nachfrage, Mieten und Kaufpreise am Standort? Gibt es vergleichbare Projekte im Umfeld?
  • Planungs- und Baurecht: Liegt eine Baugenehmigung vor, oder wie weit ist das Genehmigungsverfahren fortgeschritten? Projekte mit gesichertem Baurecht sind deutlich leichter zu finanzieren.
  • Kalkulation: Sind Grundstückskosten, Baukosten, Nebenkosten, Finanzierungskosten und Verkaufserlöse realistisch und durch Angebote oder Gutachten belegt?
  • Vorvermarktung: Gibt es bereits Mietverträge, Reservierungen oder einen Käufer für das Gesamtobjekt?
  • Exit-Strategie: Wie und wann soll das eingesetzte Kapital zurückfließen, etwa durch Einzelverkauf, Globalverkauf an einen Investor oder Refinanzierung?
  • Risikoverteilung: Wie hoch ist der eigene Kapitaleinsatz des Projektentwicklers? Eigenkapitalgeber erwarten in der Regel, dass auch der Entwickler eigenes Geld im Projekt hat.

So ist eine Projektfinanzierung aufgebaut

  1. Bankdarlehen (Senior-Finanzierung): Den größten Teil der Gesamtkosten finanziert in der Regel eine Bank. Sie ist durch eine erstrangige Grundschuld abgesichert, trägt das geringste Risiko und erhält deshalb den niedrigsten Zins.
  2. Mezzanine-Kapital: Es schließt die Lücke zwischen Bankdarlehen und Eigenkapital. Es ist nachrangig gegenüber der Bank und wird entsprechend höher verzinst.
  3. Eigenkapital: Es bildet die Basis der Finanzierung. Eigenkapitalgeber werden erst bedient, wenn Bank und Mezzanine-Geber ihr Geld zurückerhalten haben. Dafür steht ihnen der größte Teil des Gewinns zu.



Banken verlangen bei Projektentwicklungen in der Regel einen deutlichen Eigenkapitalanteil, bevor sie ein Darlehen gewähren. Viele Projektentwickler verfügen jedoch nicht über ausreichend eigene Mittel, besonders wenn sie mehrere Projekte gleichzeitig realisieren. Genau hier kommen externe Eigenkapitalgeber ins Spiel: Sie schließen die Finanzierungslücke und ermöglichen so erst die Bankfinanzierung.

So sprechen Sie Eigenkapitalgeber richtig an

Eigenkapitalgeber erhalten viele Anfragen. Mit einer gut vorbereiteten Ansprache heben Sie sich ab:


  1. Passende Partner auswählen: Nicht jeder Eigenkapitalgeber investiert in jede Projektgröße, Nutzungsart oder Region. Prüfen Sie vorab auf der Internetseite des Unternehmens, welche Projekte es bevorzugt.
  2. Kurzen Teaser vorbereiten: Ein bis zwei Seiten mit den Eckdaten des Projekts genügen für den Erstkontakt: Standort, Nutzung, Größe, Gesamtinvestition, benötigtes Eigenkapital, geplante Laufzeit und Stand der Genehmigung.
  3. Persönlich anschreiben: Adressieren Sie Ihr Schreiben direkt an die Geschäftsführung. Die Namen der Geschäftsführer sind in unserer Liste enthalten.
  4. Ausführliche Unterlagen bereithalten: Bei Interesse folgen Exposé, Kalkulation, Pläne, Baugenehmigung und Referenzen. Ein vorbereiteter digitaler Datenraum beschleunigt die Prüfung erheblich.
  5. Nachfassen: Melden Sie sich nach etwa zwei Wochen telefonisch, wenn Sie keine Antwort erhalten haben.



Die Kontaktaufnahme per Brief ist im Geschäftsverkehr grundsätzlich zulässig. Für Werbung per E-Mail ist auch gegenüber Unternehmen in der Regel eine vorherige Einwilligung erforderlich (§ 7 UWG).

Für wen lohnt sich die Liste der Eigenkapitalgeber?

  • Projektentwickler und Bauträger, die Eigenkapital für neue Vorhaben suchen oder ihre Finanzierungsbasis verbreitern möchten.
  • Bestandshalter, die Partner für Ankäufe, Sanierungen oder Repositionierungen suchen.
  • Finanzierungsvermittler und Berater, die für ihre Mandanten passende Kapitalgeber finden möchten.
  • Makler, die größere Projekte oder Grundstücke an kapitalstarke Partner vermitteln.
  • Banken, die Eigenkapitalpartner für ihre Finanzierungskunden benötigen.

Eigenkapitalgeber (Co-Investoren): Definition und grundlegende Bedeutung

Eigenkapital bezeichnet den Teil des Kapitals, der einem Unternehmen, Projekt oder einer Person selbst gehört und nicht zurückgezahlt werden muss. Es ergibt sich rechnerisch aus der Differenz zwischen Vermögen und Schulden und stellt die finanzielle Substanz dar. In Bilanzen wird Eigenkapital auf der Passivseite ausgewiesen und ist ein zentraler Indikator für Stabilität, Bonität und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

Im Gegensatz zum Fremdkapital ist Eigenkapital nicht mit festen Zins- oder Rückzahlungsverpflichtungen verbunden. Stattdessen trägt es das volle unternehmerische Risiko, partizipiert aber auch unmittelbar am wirtschaftlichen Erfolg.


Eigenkapital (Private Equity) in der Immobilien- und Projektfinanzierung

In der Immobilien- und Projektfinanzierung spielt Eigenkapital eine zentrale Rolle: Es sichert Projektentwicklungen und reduziert das Risiko für Fremdkapitalgeber, z. B. Banken. Bei klassischen Immobilienfinanzierungen liegt der Eigenkapitalanteil meist zwischen 20 % und 30 % des Kaufpreises, bei Projektentwicklungen kann er zwischen 5 % und 35 % variieren. Je höher der Eigenkapitalanteil, desto stabiler gilt die Finanzierung aus Sicht externer Geldgeber.

Welche Arten von Eigenkapital gibt es?

Eigenkapital kann aus unterschiedlichen Quellen stammen und verschiedene Formen annehmen:


  • Gezeichnetes Kapital / Stamm- bzw. Grundkapital bei Kapitalgesellschaften
  • Kapitalrücklagen, z. B. aus Agio oder Einlagen
  • Gewinnrücklagen, die aus einbehaltenen Gewinnen entstehen
  • Privateinlagen bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften



Diese Bestandteile stärken die Eigenkapitalbasis und erhöhen die finanzielle Unabhängigkeit.


Eine Auswahl der gesamten Liste der Eigenkapitalgeber (Joint Venture Partner)

Unternehmen Straße Stadt Internet
AUCTUS Capital Partners AG Franziskanerstr. 14 81669 München www.auctus.com
Bayern Projekt GmbH Riedenburger Str. 7 81677 München www.bayernprojekt.de
Deutsche Beteiligungs AG Untermainanlage 1 60329 Frankfurt www.dbag.de
HPG Capital GmbH Teilfeld 5 20459 Hamburg www.hpg-capital.de
Kamps Capital Partners GmbH Kapellenweg 35 53179 Bonn www.entwicklercapital.de
Konsortium AG Tannhäuserweg 44 89518 Heidenheim www.konsortium.de
Orlando Management AG Platzl 4 80331 München www.orlandofund.com
Sargeo GmbH Sybelstr. 31 10629 Berlin www.sargeo.de

Funktionen von Eigenkapital

Eigenkapital erfüllt mehrere zentrale Funktionen:



  1. Haftungsfunktion
    Es dient als Risikopuffer für Verluste und schützt Gläubiger.
  2. Finanzierungsfunktion
    Eigenkapital steht langfristig zur Verfügung und ermöglicht Investitionen ohne laufende Zinslast.
  3. Bonitäts- und Vertrauensfunktion
    Eine hohe Eigenkapitalquote verbessert die Kreditwürdigkeit und erleichtert den Zugang zu Fremdkapital.
  4. Unabhängigkeitsfunktion
    Je höher der Eigenkapitalanteil, desto geringer ist die Abhängigkeit von Banken und externen Geldgebern.



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Eigenkapital in der Immobilienfinanzierung

In der Immobilienwirtschaft spielt Eigenkapital eine entscheidende Rolle. Beim Kauf oder bei der Projektentwicklung wird in der Regel ein Eigenkapitalanteil erwartet, um Risiken zu reduzieren und die Finanzierung abzusichern.


  • Bei klassischen Immobilienkäufen liegt der Eigenkapitalanteil häufig bei 20–30 % des Kaufpreises.
  • In der Projektentwicklung kann der erforderliche Anteil – je nach Risiko – zwischen 5 % und 35 % variieren.



Ein höherer Eigenkapitalanteil senkt die Fremdfinanzierungskosten und verbessert die Finanzierungskonditionen.

Vorteile von Eigenkapital

  • Keine festen Zins- oder Tilgungsverpflichtungen
  • Stärkung der finanziellen Stabilität
  • Höhere Unabhängigkeit von Kreditinstituten
  • Positive Wirkung auf Rating und Finanzierungsspielraum

Nachteile und Herausforderungen

  • Höheres Risiko, da Verluste direkt das Eigenkapital mindern
  • Keine steuerliche Absetzbarkeit wie bei Fremdkapitalzinsen
  • Kapital ist langfristig gebunden und weniger liquide

Eigenkapitalquote als Kennzahl

Die Eigenkapitalquote setzt das Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme. Sie ist eine zentrale Kennzahl zur Bewertung der finanziellen Gesundheit:



  • Hohe Eigenkapitalquote: stabile Finanzierung, geringes Risiko
  • Niedrige Eigenkapitalquote: höhere Abhängigkeit von Fremdkapital, erhöhtes Insolvenzrisiko


Fazit: Warum Eigenkapital so wichtig ist

Eigenkapital ist eine der wichtigsten Grundlagen jeder soliden Finanzierung. Es steht für Stabilität, Sicherheit und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit – sowohl bei Unternehmen als auch bei Immobilienprojekten. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital reduziert Risiken, verbessert Finanzierungskonditionen und schafft langfristige Planungssicherheit.


Je nach Risiko und Projektphase werden häufig 10–35 % Eigenkapital benötigt.


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