Die größten

Bauträger

in Deutschland

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Bauträger

Adressen von Bauträgern

( Excelliste )

988 Bauträger in Deutschland

Welche 988 Bauträger sind die größten in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland?


Mit Hilfe unserer Liste haben Sie sofort einen sehr guten Überblick über die umsatzstärksten Immobilien-Unternehmen in Form einer üblichen Excelliste mit der Sie diese Firmen anschreiben können.

Liste von Bauträgern in Deutschland

Abgrenzung

Im Alltag werden die Begriffe oft vermischt, doch die Geschäftsmodelle unterscheiden sich deutlich:


  • Bauträger bauen auf eigenem Grundstück, im eigenen Namen und auf eigenes Risiko. Sie verkaufen das Grundstück zusammen mit dem fertigen oder noch zu errichtenden Gebäude an den Käufer. Typisch ist der Verkauf einzelner Wohnungen oder Häuser an Privatpersonen, oft schon vor Baubeginn.
  • Projektentwickler konzentrieren sich auf die Entwicklung eines Projekts von der Idee bis zur Marktreife. Sie verkaufen häufig das gesamte Objekt an einen Investor, etwa einen Fonds oder eine Versicherung, und arbeiten stärker im Gewerbe- und Großprojektbereich.
  • Generalunternehmer errichten Gebäude im Auftrag eines Bauherrn, besitzen aber in der Regel weder das Grundstück noch tragen sie das Vermarktungsrisiko.
  • Generalübernehmer übernehmen ebenfalls die gesamte Bauleistung für einen Auftraggeber, vergeben die Bauarbeiten aber vollständig an Subunternehmer.



In der Praxis verschwimmen die Grenzen. Viele große Unternehmen sind gleichzeitig Bauträger, Projektentwickler und Bestandshalter, und einige Bauunternehmen haben eigene Entwicklungsgesellschaften gegründet.

Rechtlicher Rahmen

Die Tätigkeit als Bauträger ist in Deutschland erlaubnispflichtig. Wer gewerbsmäßig Bauvorhaben als Bauherr vorbereitet oder durchführt und dafür Vermögenswerte von Erwerbern verwendet, benötigt eine Erlaubnis nach § 34c der Gewerbeordnung. Die Behörde prüft dabei unter anderem die Zuverlässigkeit und die geordneten Vermögensverhältnisse des Unternehmens.

Zum Schutz der Käufer gilt die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV). Sie regelt, dass der Käufer den Kaufpreis nicht im Voraus zahlt, sondern in Raten entsprechend dem Baufortschritt. Die MaBV legt fest, welche Anteile des Kaufpreises nach welchen Bauabschnitten fällig werden dürfen, zum Beispiel nach Beginn der Erdarbeiten, nach Fertigstellung des Rohbaus oder nach Bezugsfertigkeit. So soll verhindert werden, dass Käufer Geld für Leistungen bezahlen, die noch nicht erbracht wurden.

Seit 2018 ist der Bauträgervertrag im Bürgerlichen Gesetzbuch eigens geregelt. Da mit dem Kauf immer auch ein Grundstück oder ein Miteigentumsanteil übertragen wird, muss der Vertrag notariell beurkundet werden. Für Mängel am Bauwerk haftet der Bauträger in der Regel fünf Jahre ab Abnahme.

Geschäftsmodell und Wirtschaftlichkeit

Der Gewinn eines Bauträgers ergibt sich aus der Differenz zwischen den Verkaufserlösen und den Gesamtkosten des Projekts. Zu den Kosten zählen der Grundstückskauf, die Baukosten, Planungs- und Ingenieurhonorare, Finanzierungskosten, Gebühren für Genehmigungen, Vertriebs- und Marketingkosten sowie die eigenen Verwaltungskosten. Ein wesentliches Risiko liegt darin, dass Bauträger Grundstück und Planung vorfinanzieren müssen, lange bevor die ersten Verkaufserlöse fließen.

Viele Bauträger beginnen erst mit dem Bau, wenn ein bestimmter Anteil der Einheiten bereits verkauft ist. Banken machen eine solche Vorverkaufsquote häufig zur Bedingung für die Baufinanzierung. Eine Alternative ist der Globalverkauf, bei dem das gesamte Projekt vor oder während der Bauphase an einen institutionellen Investor veräußert wird. Das reduziert das Vermarktungsrisiko, geht aber meist mit einem niedrigeren Verkaufspreis einher als der Einzelverkauf an Privatkäufer.

Steigende Bau- und Finanzierungskosten wirken sich unmittelbar auf die Marge aus. Bauträger kalkulieren deshalb sehr genau, welche Verkaufspreise am Standort erzielbar sind, und passen Wohnungsgrößen, Ausstattung und Bauweise entsprechend an.

 Aktuelle Entwicklungen im Bauträgermarkt

Der Bauträgermarkt hat in den vergangenen Jahren eine schwierige Phase durchlaufen. Höhere Zinsen, gestiegene Baukosten und eine zurückhaltende Nachfrage von Käufern führten dazu, dass zahlreiche Projekte verschoben oder gestoppt wurden. Einige Unternehmen mussten Insolvenz anmelden, andere haben sich neu aufgestellt oder ihre Projekte an Investoren verkauft. Gleichzeitig bleibt der Bedarf an neuem Wohnraum, vor allem in den Großstädten und Ballungsräumen, hoch.

Mehrere Trends prägen die Branche:


  • Serielles und modulares Bauen: Vorgefertigte Bauteile verkürzen die Bauzeit und machen Kosten besser planbar.
  • Nachhaltigkeit: Energieeffiziente Gebäude, Holz- und Hybridbauweisen sowie Nachhaltigkeitszertifikate werden für Käufer und Investoren wichtiger und beeinflussen die Finanzierungskonditionen.
  • Bauen im Bestand: Aufstockungen, Umbauten und die Umnutzung leerstehender Büros zu Wohnungen gewinnen an Bedeutung.
  • Kooperationen mit Investoren: Statt Einzelverkauf setzen viele Bauträger stärker auf Forward-Deals mit institutionellen Anlegern oder auf Mietwohnungsbau für den eigenen Bestand.
  • Geförderter Wohnungsbau: Städte verlangen bei neuen Baugebieten häufig einen festen Anteil an Sozialwohnungen, was in die Kalkulation einfließen muss.


Für wen eignet sich die Liste?

Die Adressliste unterstützt alle Unternehmen, die mit Bauträgern zusammenarbeiten oder sie als Kunden gewinnen möchten:


  • Grundstückseigentümer und Makler, die Bauland, Abrissgrundstücke oder Bestandsimmobilien zum Verkauf anbieten möchten.
  • Investoren und Fonds, die Neubauprojekte im Globalankauf oder per Forward-Deal erwerben wollen.
  • Banken und Eigenkapitalgeber, die Projektfinanzierungen, Mezzanine-Kapital oder Nachrangdarlehen anbieten.
  • Architekten, Ingenieure und Fachplaner, die neue Auftraggeber für Planungsleistungen suchen.
  • Bauunternehmen und Handwerksbetriebe, die als Generalunternehmer oder für einzelne Gewerke beauftragt werden möchten.
  • Hersteller von Baustoffen und Ausstattung, zum Beispiel für Fenster, Küchen, Sanitär, Bodenbeläge oder Haustechnik.
  • Vertriebs- und Marketingdienstleister, etwa für Visualisierungen, Exposés, Musterwohnungen oder den Verkauf der Einheiten.


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 Über den nachfolgenden Link können Sie die Datenbank bestellten

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Datenumfang

Folgende Daten haben wir für Sie recherchiert und in eine übliche Exceltabelle für Sie zusammengefasst.


  • Adressen: 988 Bauträger
  • Unternehmensfirmierung: 100%
  • Vollständige Postadresse: 100%
  • Telefonnummern: 100%
  • Email-Adressen: 75%
  • Internetseiten: 100%
  • Bauträger aus Belgien: 25
  • Bauträger aus Deutschland: 593
  • Bauträger aus den Niederlanden: 198
  • Bauträger aus Österreich: 102
  • Bauträger aus der Schweiz: 70

Eine Auswahl der Bauträger

  • Bayerische Hausbau GmbH & Co. KG – München
  • CG Gruppe – Hamburg
  • Bauwens Gruppe – München
  • Garbe Immobilien-Projekte GmbH – Hamburg
  • Bilfinger SE – Mannheim
  • Instone Real Estate Group – Essen
  • KIB Group – München
  • Meyer-Hofmann Immobilien GmbH – München
  • RFR Holding GmbH – Frankfurt am Main
  • Tishman Speyer – Berlin
  • Zech Group – Bremen
  • Art-Invest Real Estate – Köln
  • Bechtle Immobilien GmbH – Stuttgart
  • Cevdet Caner Gruppe – Berlin
  • Consus Real Estate AG – Berlin
  • Corestate Capital Group – Luxemburg
  • Covivio – Berlin
  • ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG – Hamburg
  • Ed. Züblin AG – Stuttgart
  • Fonderia Gruppe – Berlin
  • Gebrüder Baus GmbH – München
  • Gerchgroup – München
  • Goldbeck GmbH – Bielefeld
  • Hines Immobilien GmbH – Frankfurt am Main
  • Hochtief GmbH – Essen
  • ICOP Gruppe – Düsseldorf
  • Jesco Holding GmbH – Berlin
  • Kölbl Kruse Gruppe – Essen

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